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Pseudolokalisierung

Pseudolokalisierung ist eine Methode, mit der du prüfen kannst, ob deine Software für die Lokalisierung bereit ist. Mit dieser Methode siehst du, wie die Benutzeroberfläche des Produkts nach der Übersetzung aussehen wird. Nutze diese Funktion, um möglichen Nachbearbeitungsaufwand zu reduzieren, indem du prüfst, ob Quell-Strings vor Beginn des Übersetzungsprozesses angepasst werden sollten.

Mit der Pseudolokalisierung kannst du schnell Folgendes prüfen:

  • Wie Sprachen mit Texten, die tendenziell länger oder kürzer als die Quelltexte sind, in die Benutzeroberfläche deines Produkts passen
  • Prüfe, ob alle übersetzbaren Strings in dein Projekt hochgeladen wurden
  • Finde nicht übersetzbare Texte in deiner Software (zum Beispiel Strings wie der Anwendungsname)
  • Sieh dir an, wie gut dein Produkt verschiedene Zeichensätze sowie Rechts-nach-links- und Links-nach-rechts-Sprachen unterstützt

Die Pseudolokalisierung kann an deine Anforderungen angepasst werden. Du kannst verschiedene Parameter anpassen, um zu sehen, wie deine Anwendung mit unterschiedlichen Sprachen aussehen wird.

Ermöglicht es dir, Strings länger oder kürzer zu machen, um zu prüfen, ob die Benutzeroberfläche deines Produkts andere Sprachen korrekt verarbeitet. Denn Übersetzungen in manchen Sprachen können länger oder kürzer sein als die Quelltexte in deinem Projekt. Zum Beispiel sind spanische Texte im Durchschnitt 25–30 % länger als englische Texte, während japanische Texte 30–60 % kürzer sind.

Füge Präfixe und Suffixe hinzu, um unabhängig von der Sprache zu sehen, wo jeder String in der Benutzeroberfläche beginnt und endet.

Bei der Zeichenumwandlung werden englische Zeichen durch leicht erkennbare Zeichen mit Akzenten, zufällige arabische Symbole oder chinesische Schriftzeichen ersetzt. So wird deutlich, ob deine Anwendung fest codierte Strings enthält. So wird sichergestellt, dass deine Anwendung für die Lokalisierung in andere Sprachen bereit ist (einschließlich Rechts-nach-links- und Links-nach-rechts-Sprachen).

Für die Pseudolokalisierung kannst du die Pseudolokalisierungs-App verwenden, die über den Crowdin Store installiert werden kann.

App installieren

Führe die folgenden Schritte aus, um die Pseudolokalisierungs-App einzurichten:

  1. Wähle eine der verfügbaren Voreinstellungen aus oder lege alle erforderlichen Parameter manuell fest.
  2. Klicke auf Pseudolokalisieren und herunterladen. Als Ergebnis erhältst du ein Archiv mit pseudolokalisierten Projektdateien.
  3. Integriere die heruntergeladenen Dateien in deine Software.

Eine weitere Möglichkeit, deine pseudolokalisierten Projektdateien einzurichten und herunterzuladen, ist die Verwendung der Crowdin CLI.

Weitere Informationen findest du unter Pseudolokalisierung über die CLI herunterladen.

Wenn du lieber mit der API arbeitest, kannst du die folgenden API-Methoden verwenden.

Dies ist eine asynchrone API. Deshalb musst du den Erstellungsstatus prüfen, bevor du die pseudolokalisierten Dateien herunterlädst.

Weitere Informationen findest du unter API.

Für Nutzer von Designtools wie Figma und Adobe XD gibt es außerdem die Möglichkeit, mithilfe der Pseudolokalisierung zu testen, ob die Designs für die Lokalisierung bereit sind. Diese Funktion ist in die Plugins Crowdin für Figma und Crowdin für Adobe XD integriert.

Damit kannst du simulieren, wie deine Inhalte (z. B. die Benutzeroberfläche der Anwendung) mit verschiedenen Sprachen aussehen werden, um zu prüfen, ob die Quell-Strings vor Beginn der Projektlokalisierung angepasst werden sollten. Du kannst deine Inhalte direkt nach dem Senden deiner Texte an Crowdin pseudolokalisieren.

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